Herzlich Willkommen zum dritten Tag unserer Blogtour zu dem Buch
"Die Sterblichkeit der Seele"
Heute
möchte ich euch einen Einblick geben in das Leben hinter den
Scheinwerfern. Ich freue mich auf eine gemeinsame Reise mit euch ganz
unter dem Motto "Vom Casting bis zur Premiere“.
Ich
selbst habe einige Jahre hinter und auch auf der Bühne verbracht.
Als ich dann von diesem Buch erfahren und es gelesen habe, waren all
die Gefühle, die ich damals in mir fühlte wieder da. So war es mir
ein Anliegen euch heute zu zeigen, wie viel Arbeit in so einer
Produktion steckt. Also hier und jetzt öffne ich den Vorhang für
euch:
Das
Leben an der Bühne, ist aufregend, witzig, kreativ und wunderschön.
Ja, das sind die Vorstellungen von Außenstehenden. Doch das Leben an
der Bühne ist auch anstrengend, voller Neid und kräftezehrend. Das
lernt auch Anna, die Protagonistin der Geschichte schnell. Ihr Traum
ist es eine große und bedeutende Rolle zu ergattern und den Ruhm zu
spüren. Doch Ruhm ist nicht alles was einem erwartet, wenn man sein
Ziel erreicht hat. Zusammen mit Anna erleben wir im Laufe des Buches,
wie eine Produktion entsteht und wie viel Arbeit dahinter steckt. Die
Autorin hat es geschafft, es wirklich sehr real zu halten.
Beginnen
wir aber ganz am Anfang. Ich werde hierfür Bilder und Erfahrungen
aus meiner Zeit nutzen, um euch den Einblick so real wie möglich zu
halten und euch nichts von der Geschichte vorweg zu nehmen.
Vor
jeder Produktion gibt es ein Casting. In den meisten Fällen besteht
es aus einem Vortanzen und Vorsingen. Wer die Jury begeistern kann,
wird zu einem Vorsprechen eingeladen. Das bedeutet nicht, das
diejenigen, die nicht überzeugen schlecht waren. Schließlich ist
das Herz jeder Produktion ein gut funktionierendes Ensemble. Ich
glaube aber, dass den schwierigsten Job an diesem Punkt, die Regie
hat. Sie müssen entscheiden mit welcher Person, welche Rolle besetzt
wird. Diese Entscheidung kann über das Schicksal des Erfolgs oder
auch der Niederlage entscheiden.
Im
Anschluss an, in meiner Vorstellung, hitzigen Diskussionen wird
die Besetzung verkündet. Eine erste gemeinsame Skriptlesung beendet
die Castings.
Die
wohl anstrengendste und schönste Zeit einer Produktion. Am Anfang
müssen sich erst einmal alle in die Rolle einfügen. Dafür ist eine
Menge Kreativität gefordert. Das Proben auf der Bühne kommt nämlich
erst viel, viel später. Am Anfang heißt es einzelne Szenen zu
proben. Sich zu überlegen wie man läuft, welche Gestik man
einsetzt, welche Nebenhandlungen am meisten Sinn ergeben. Das Ganze,
meistens in ganz normalen Räumen. Ohne Glitzer, Lichter oder
Publikum. Tänze werden erarbeitet, der Gesang einstudiert. Jeden Tag
ein wenig mehr. Nach und nach setzt sich alles zusammen. Die
geprobten Szenen werden länger, die Musik wird mit eingefügt. Alles
wächst zu einem Ganzen zusammen. Doch zu jeder Zeit ist die vollste
Konzentration gefordert. Das bedeutet aber nicht, das man kein Spaß
an der Sache hat. Den hat man definitiv. Man lernt die
unterschiedlichsten Menschen kennen und auch lieben. Doch nicht nur
die Darsteller arbeiten hart. Auch das Team rundherum. So werden Maße
genommen, um die Kostüme zu planen und zu nähen. Das Bühnenbild
wird geplant und zusammen gebaut und auch die Technik arbeitet an
Plänen, Beleuchtungsmöglichkeiten und Spezialeffekte.
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| (Auszug aus einem Probenplan) |
Es
wird spannend. Die letzten Wochen und Tage haben begonnen. Das
bedeutet, das alle Darsteller aus den Räumlichkeiten ausziehen und
endlich die Bühne betreten. Zu dem Zeitpunkt steht das gröbste
Bühnenbild schon und kann in die Proben einbezogen werden. Die Tänze
und einzelnen Szenen werden dem Platz angepasst, Laufwege verändert
und auch das Umbauen der Bühnenbilder muss geprobt werden.
Schließlich will man dem Publikum einen reibungslosen Ablauf
bieten.
Der
große Kampftag ist einer meiner Lieblingstage gewesen. Alles bekommt
an diesem Tag ein Gesicht. Das bedeutet die Maskenbildner kommen und
zeigen den Darstellern wie sie sich schminken und auch frisieren
sollen. Die Perücken und Kostüme werden verteilt. Der allererste
Durchlauf in Kostümen und voller Ausrüstung wird gestartet. Alles
setzt sich an diesem Tag zusammen. Die Proben werden länger
und härter. Ich glaube an diesem Punkt bin ich mindestens ein mal in
Tränen ausgebrochen vor Müdigkeit oder auch Zweifeln. So können
Proben sich schließlich auch bis in die Nacht hinziehen. Aber das
alles lohnt sich und genau für den nächsten Punkt.
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| (Der Kampftag in der Übersicht) |
Der
große Tag ist gekommen. An diesem Tag zahlt sich all die Arbeit aus.
Man kann dieses Gefühl hinter der Bühne nicht in Worte fassen. Alle
wuseln umeinander, jeder wünscht sich Hals und Bein Bruch (bloß
niemals jemanden „Viel Glück“ wünschen, das legt einen Fluch
auf alles) also lieber die Worte „Toi Toi Toi“ benutzten. Da die
Aufregung an diesem Tag so groß ist, findet man die meisten
Mitwirkenden schon früh morgens am Ort des Geschehens. Es wird
zusammen gefrühstückt, die letzten Requisiten werden vorbereitet.
Das Makeup wird aufgelegt, die Perücken zurecht gerückt und der
Soundcheck durchgeführt. Eine Tradition war es bei uns an diesem Tag
kleine Geschenke zu verteilen. So gab es Kuchen, gebastelte Zeitungen
oder auch Fotos und Blumen.
Dann
endlich ist es soweit. Die Tore werden für das Publikum geöffnet,
die ersten Klänge ertönen und das Stück beginnt. Wenn dann 2
Stunden später der Vorhang wieder fällt, das Publikum applaudiert
und das ganze Ensemble feiert, sind alle Quälereien, Zickereien und
auch Anstrengungen vergessen. Ich sage euch genau dieser Moment macht
unheimlich süchtig.
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Das
die Protagonistin dieses Buches, genauso süchtig nach diesem Gefühl
ist, kann ich vollkommen nachvollziehen. Man lernt sich in dieser
Zeit von einer Seite kennen, die man so vielleicht noch nicht
entdeckt hat. Ich kann euch wirklich empfehlen, geht zusammen mit
Anna auf diese Reise und lasst euch verzaubern.
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Natürlich haben wir auch wieder tolle Preise für euch. Beantwortet mir einfach folgende Frage und sammelt ein Los. Toi Toi Toi.
Ein Leben an der Bühne. Für euch ein Traum oder Alptraum?
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Unser Tourplan
Tag 1: Die etwas andere Buchvorstellung
Tag 2: Die Protagonisten
Tag 3: Musical - Ein Blick hinter die Kulissen
Hier bei mir !
Tag 4: Ruhm oder Glück? Mäuschen beim Therapeuten!
Tag 5: Interview mit der Autorin
Tag 6: Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs




















Für mich eher ein Alptraum.
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Daniela
:-)
AntwortenLöschenso,also mein erstes Kommi wurde nicht gezeigt( daher der Smilie test) denn eben nochmal....
Löschenfür mich wäre es egal ob hinter der Bühne oder darauf,da ich kein interesse dafür habe wäre es also für mich auch gar nichts und eher nen Alptraum wäre!
VLG...Jenny
Guten Abend,
AntwortenLöschenvielen Dank für deinen wirklich großartigen Beitrag, der dieses Thema unheimlicch gut erläutert hat.
So pauschal kann ich jetzt gar nicht sagen, ob das Leben an der Bühne für mich ein Traum oder Alptraum wäre, da ich es einerseits schon total spannend und aufregend finde, mir das aber andererseits dann teilweise doch zu viel Trubel ist(da ich bisher aber auch nur die Erfahrung von 2 Schulauftritten habe, kann ich mich auch nur darauf beziehen). Für mich wäre es wahrscheinlich eine Mischung aus beidem, da es weder ein Traum von mir ist, ich mir aber auch schlimmeres vorstellen könnte.
LG und einen schönen Abend noch
-Sarah
Hallo und guten Tag,
AntwortenLöschenich bin persönlich jetzt nicht so der Mensch, der gerne im Lampenlicht steht. Angst, Lampenfieber.... oder ich kenne plötzlich meinen Text oder die zu machenden Schritte nicht mehr....Oh, Man .....welch eine Vorstellung, ich glaube, dass würde ich nicht packen...sorry.
Deshalb alle Achtung vor den Künstler egal in welchem Bereich auch immer.
LG...Karin..
Hallo,
AntwortenLöschenfür mich wäre ein Leben auf der Bühne nichts, da ich dafür viel zu schüchtern wäre...
LG
Huhu,
AntwortenLöschenwenn ich das Talent hätte, wäre es sicher ein Traum. Da es mir daran fehlt aber ein Alptraum. Ich würde mich ja vor allen lächerlich machen.
Liebe Grüße
Vanny
Wäre ich ein Stück talentierter, wäre es ein absoluter Traum auf der Bühne zu stehen.. aber bei meinem Talent bin ich da eher zu schüchtern:D
AntwortenLöschenlG Sarina Ziemann