19 Juni 2016

(Blogtour Tag 2) Keepin`Alive - Zurück ins Leben


Tag 2 unserer Blogtour zu Keepin`Alive -Zurück ins Leben. 
An diesem Tag beschäftigen wir uns mit Wegen aus der Sucht. 



Wege aus der Sucht - Therapiemöglichkeiten



Bevor ich euch verschiedene Therapieansätze vorstelle, möchte ich euch zunächst den Begriff "Sucht" näherbringen. Auf der Homepage der Caritas habe ich eine Definition gefunden, die meines Erachtens den Inhalt dieses Wortes verständlich darlegt:

"Sucht ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Abhängigkeit von einer Substanz oder einem Verhalten. Der Betroffene hat keine Selbstkontrolle mehr. Er steht unter dem Zwang, mit Hilfe von bestimmten Substanzen (z.B. Alkohol) oder bestimmten Verhaltensweisen (z.B. Glücksspielen), belastende Gefühle zu vermeiden."


Befindet man sich erst einmal in der Abwärtsspirale der Sucht, ist es schwierig, ohne fremde Hilfe einen Ausweg zu finden. In der heutigen Gesellschaft ist eine Sucht glücklicherweise nicht mehr in der selben Art und Weise stigmatisierend, wie noch vor einigen Jahren - es ist nichts, was man verschweigen, oder wofür man sich schämen muss. Eine Sucht wird mittlerweile als "richtige" Krankheit anerkannt. 
Im Laufe der Zeit wurden viele Therapiemodelle entwickelt, von denen ich euch im Folgenden eines der bekanntesten Systeme - das sogenannte Phasenmodell - gerne näher bringen möchte.

Der eigene Wunsch



Der Suchterkrankte - unabhängig von der Beschaffenheit, sowie den der Sucht zugrunde liegenden Substanzen oder Verhaltensweisen - muss den ersten Schritt auf dem Weg seiner Heilung alleine gehen. Er muss aus eigenem Antrieb den Wunsch entwickeln, diesem Kreislauf zu entfliehen. Nur wer diesen Weg mit ganzem Herzen geht, hat die Chance auf Heilung bzw. abstinent zu bleiben - da man von einer Sucht tatsächlich nie "komplett" geheilt werden kann.


Eine Therapie bei Suchterkrankungen wird in vier Phasen eingeteilt:


1 Phase:
  • Motivationsphase : In dieser Phase werden die ersten Kontakte geknüpft und dem Betroffenen werde Wege und Möglichkeiten aus der Sucht vorgestellt. Der schwierigste Teil ist damit geschafft. Der Betroffene hat seine Abhängigkeit eingesehen und bekommt ab diesem Zeitpunkt Hilfe von außen - der schwierige Weg muss nicht mehr alleine beschritten werden.


2. Phase:
  • Entgiftungsphase: Es beginnt eine harte Zeit der Entwöhnung bzw. Entgiftung. Je nach Beschaffenheit der Suchterkrankung existiert eine körperliche oder auch seelische Abhängigkeit. Entfällt der Konsum des benötigten Stoffes, kann es zu starken Entzugserscheinungen kommen - aus diesem Grunde ist es ratsam, die Entgiftungsphase stationär in einer dafür vorgesehenen Klinik zu bewältigen. So ist es dem Betroffenen eine rund um die Uhr sowohl medizinische, als auch psychologische Hilfe garantiert.


3. Phase
  • Entwöhnungsphase : Die Phase der Entwöhnung von der entsprechenden Substanz oder dem Verhalten schließt nahtlos an den stationären Entzug an und wird ebenfalls in speziellen Kliniken durchgeführt. Dort bekommen die Betroffenen einen auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Therapieplan. Oftmals beinhaltet dieser Plan eine Mischung aus Familien-, Verhaltens- und Kunsttherapie, sowie Einzeltherapien, als auch Gespräche in der Gruppe. Entspannungstechniken und Kurse zur Stärkung des Selbstbewusstseins werden ebenfalls häufig im Rahmen des Klinik-Programms angeboten. Die Dauer des Aufenthalts schwankt - abhängig von Art und Ausprägungsgrad der Sucht - von 6 Wochen bis hin zu 6 Monaten.

4. Phase
  • NachsorgephaseIn der letzten Phase kristallisiert sich heraus, ob die vorher durchgeführten Maßnahmen von Erfolg gekrönt sind - der Betroffene wird allerdings auch in dieser Phase noch nicht sich selbst überlassen. Ihm werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, auch weiterhin betreuende Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dies kann sowohl durch den Hausarzt, Selbsthilfegruppen oder auch gemeinnützige Organisationen geschehen.




Der Prozess, die Sucht zu bekämpfen, ist ein langwieriger und steiniger Weg - Rückfälle sind nicht selten. Wichtig ist es, das Umfeld des Betroffenen zu verändern, um so den Kontakt mit Drogen, Alkohol oder die Sucht fördernden Menschen bzw. Verhaltensweisen weitestgehend zu vermeiden - letztendlich liegt es aber in der Hand des Suchtkranken, ob er dauerhaft "clean" bleibt.

 Ansprechpartner:



Welche Rolle spielt das Thema Sucht im Buch Keepin' Alive?


- Eine große! Das Buch Keepin' Alive handelt von einem der Sucht verfallenden Musiker, der in einer Klinik versucht sein Leben neu zu ordnen. Er bekämpft seine inneren Dämonen in der Hoffnung dem zerstörerischen Kreislauf der Sucht zu entkommen. Man spürt deutlich seinen kräftezehrenden Kampf und die Veränderungen seiner Persönlichkeit.
 Ein hoch-emotionales Werk, das den Leser aufrüttelt und zum Nachdenken anregt!

Keepin Alive *******************************************************************************

Gewinnspiel:

Beantwortet einfach mit einem Kommentar (unter diesem Beitrag) folgende Frage und springt so in den Lostopf. Sicher euch so die Chance auf  eines von 5 Fan-Paket von Romance Edition zu gewinnen. Ein Paket beinhaltet das Buch »Keepin' Alive - Zurück ins Leben«, einen Block, sowie Postkarte & Lesezeichen.

"Welche Phase würdet ihr für euch persönlich als die Schwierigste einstufen und Warum?"

Bewerbung bis einschließlich 23.6.2016 möglich
24.6. Bekanntgabe der Gewinner
Mit  der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. 

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Unsere Reise geht weiter:


 Hier findet ihr unseren Fahrplan zur Blogtour: hier!










Quellen: medizinfocaritas , pixabay

Kommentare:

  1. Hallo,

    ich denke Phase 4 würde für mich am schwierigsten sein. Denn ich falle gerne in Stresssituationen in alte Gewohnheiten zurück.

    GLG Christine

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  2. Hallo und danke für den Beitrag. Ich denke grundsätzlich ist die erste Phase die schwerste. Sich selbst einzugestehen dass man Hilfe braucht. LG julia

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  3. ich denke die Nachsorge Phase-denn wer denkt nicht wenn er es geschafft hat das er dies auch ohne nachfolge hilfe schafft, ohne einen Rückfall??

    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  4. Hey Kaylie,
    ein ganz toller Beitrag. Danke dafür :)
    Für mich wäre Phase 1 wahrscheinlich die schwierigste. Den Mut, sich einzugestehen, dass man ein Problem hat, wird gesellschaftlich oft als Schwäche angesehen. Und wer will schon von sich sagen lassen, ein schwacher Mensch zu sein.

    Liebe Grüße,
    Janine

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  5. Ich denke die 3. Phase ist am schwierigsten.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallo,
    ich denke die 2. Phase hört sich am schwierigsten an.

    Liebe Grüße
    Hatice

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  7. huhu

    also bei mir wäre es phase 2 bin ein buchsuchti und von denen los zu kommen stelle ich mir sehr schwer vor und das wird bei anderen auch so sein

    lg

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  8. Hey :)

    Die erste, es gibt sehr viele Menschen die es selbst nicht glauben das sie der Sucht verfallen sind und meinen hachja ich könnte sofort aufhören. Und dann die letzte, denn was ist wenn man von der Klinik zurück kommt in seinen Alltag? Wie meistert man den, wenn man zb seinen Tag mit Alkohol verbracht hat. Und will man wirklich weitere Hilfe, die einem zb sagen könnte das man versagt hat. Ziemlicher schwieriger Weg :/

    Alles Liebe
    Nadine Sko

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  9. Hallo,

    ich denke der erste Schritt es sich selber einzugestehen ist am schwierigsten.

    LG
    SaBine

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  10. Hallo,
    ich denke es fällt den meisten schwer, sich einzgestehen, dass man wirklich Hilfe braucht. Wenn man das zugibt und sich darauf einläßt, ist der schlimmste Schritt getan.
    LG
    Anni

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  11. Die erste Phase, weil man es sich eigestehen muss und sich Hilfe suchen muss. Sich gegenüber jemand Fremdes zu öffnen, wäre für mich die erste Hürde.

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  12. Hallo :)

    die Nachsorgephase, denn wie so oft verfällt man dann, wenn man alleine gelassen wird und sich wieder auf den Alltag einstellt in das alte Muster und daher finde ich diese Phase am schwersten zu bewältigen.

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  13. Hallo,
    Ich würde die ersten zwei Phasen als die schwierigsten einstufen. Sich selbst einzugestehen, ein Suchtproblem zu haben, erfordert schon viel Mut. Aber die Entgiftungsphase finde ich noch um einiges schwieriger und härter. Weil sich dort zeigt, ob derjenige wirklich den Willen hat, die ganze Sache durchzuziehen oder wieder ins alte Schema verfällt.
    Liebe Grüße

    ricardamorher@web.de

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  14. Hallöchen. :)
    Danke für den interessanten Beitrag zur Blogtour. :)
    Also ich glaube, mir würde Phase 1 am schwersten fallen, wenn ich ehrlich bin. :)
    Alles Liebe,
    Katja

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  15. Hey :)
    Danke für deinen informativen Beitrag.
    Ich würde die 1. Phase als die schwierigste empfinden, da an sich in dieser Phase erst eingestehen muss, dass man Hilfe braucht und auc Hilfe suchen muss. Zudem muss man in dieser Phase auch den Willen und die Stärke haben durchzuhalten und nicht aufzugeben, da es sinnlos erscheint. Deswegen finde ich die 1. Phase als die schreigste Phase.
    Liebe grüße Shuting :)

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  16. Halli hallo,

    ich würde die 2. Phase als schwierig einstufen. Ich stelle mir die Entzugserscheinungen furchtbar vor. In der Phase wird sicherlich einiges abverlangt, damit man es durchsteht und nicht hinschmeißt.

    Viele Grüße,
    Olga

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  17. Halli hallo,

    ich würde die 2. Phase als schwierig einstufen. Ich stelle mir die Entzugserscheinungen furchtbar vor. In der Phase wird sicherlich einiges abverlangt, damit man es durchsteht und nicht hinschmeißt.

    Viele Grüße,
    Olga

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  18. Hallo,

    ich würde eindeutig sagen, dass die 4. die schlimmste ist, weil es einfacher ist aufzuhören als dem wieder damit anzufangen zu widerstehen.

    LG Tina

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  19. Hallo,

    danke für deinen tollen Beitrag, es ist ein schwieriges Thema. Ich finde auch das die erste Phase die schwierigste ist. Sich selbst einzugestehen, dass man Hilfe braucht erfordert viel mehr Mut als man für die restlichen Schritte braucht.

    Liebe Grüße
    Claudia

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  20. Hallo,

    ich denke, dass vor allem die letzte Phase sehr schwierig ist, da die Rückfallgefahr ja gerade im ersten Jahr recht groß ist und diese Phase deshalb sehr wichtig ist...

    LG

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  21. Hallo!

    Ich denke der erste Schritt ist sicherlich für die Meisten der schwierigste. Sich einzugestehen, dass man ein Problem hat und Hilfe braucht.

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

    bookblossom@yahoo.com

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  22. Hallo,
    ich denke, die Entwöhnungsphase ist am Schwierigsten, denn da besteht die Gefahr des Rückfalls noch stärker als in der letzten Phase. Insgesamt ist es aber sehr hart und ich wünsche allen, die sich an die erste Phase wagen, es auch durchzustehen.

    lg, Jutta

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Ich freue mich auf eure Nachrichten:

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